Sustainable Development Goals (SDG)
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Im Jahr 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Sustainable Development Goals (SDGs). Die 17 Ziele bilden einen globalen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung und umfassen soziale, ökologische und wirtschaftliche Themen.
Wilo bekennt sich zu den Grundsätzen nachhaltiger Unternehmensführung und berücksichtigt die Sustainable Development Goals als einen relevanten Orientierungsrahmen für die Weiterentwicklung von Geschäftsaktivitäten und Nachhaltigkeitsmaßnahmen.
Im Jahr 2018 unterzeichnete der Vorstand der Wilo Group den UN Global Compact und bekräftigte damit die Unterstützung seiner Prinzipien. Als global tätiger Wassertechnologiekonzern ist Wilo in Bereichen tätig, die einen wesentlichen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung aufweisen. Hierzu zählen insbesondere Lösungen für die Verbesserung der Wasserversorgung sowie die Steigerung der Energieeffizienz in urbanen und industriellen Anwendungen. Vor diesem Hintergrund sieht Wilo insbesondere Bezüge zu den Sustainable Development Goals 6, 8, 9, 11, 12, 13 und 17.
SDGs im Fokus
Die Wilo Group konzentriert sich auf die Ziele, zu denen sich konkrete Bezüge aus dem Kerngeschäft, den Technologien und den Partnerschaften des Unternehmens ergeben. Die folgenden Schwerpunkte zeigen, in welchen Bereichen Wilo ansetzt und wie unternehmerische Aktivitäten mit den jeweiligen SDGs in Verbindung stehen.
SDG 6
Sauberes Wasser und Sanitäreanlagen
Die Technologien der Wilo Group werden unter anderem in der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung eingesetzt. Je nach Anwendung können sie Betreiber dabei unterstützen, Wasser zuverlässig zu fördern und zu verteilen, Energie effizienter einzusetzen und Wasserverluste in Versorgungssystemen zu verringern.
SDG 8
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Als international tätiges Unternehmen beschäftigt die Wilo Group Mitarbeitende an Standorten in verschiedenen Ländern und ist in globale Liefer- und Wertschöpfungsketten eingebunden. Bezüge zu SDG 8 ergeben sich insbesondere aus den Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im eigenen Geschäftsbetrieb, der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden sowie den Anforderungen an Geschäftspartner und Lieferanten.
SDG 9
Industrie, Innovation und Infrastruktur
Durch bedarfsgerechte Steuerung können Pumpensysteme und digitale Lösungen der Wilo Group dazu beitragen, den Energie- und Ressourceneinsatz von Anlagen zu verringern und die Zuverlässigkeit technischer Infrastrukturen zu unterstützen.
SDG 11
Nachhaltige Städte und Gemeinden
In Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung können Pumpen und Pumpensysteme der Wilo Group eine zuverlässige Wasserverteilung, eine energieeffizientere Gebäudetechnik und den Betrieb urbaner Versorgungssysteme unterstützen..
SDG 12
Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Die Wilo Group verfolgt Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Materialien und zur Weiterentwicklung kreislauforientierter Prozesse. Dazu zählen unter anderem Rücknahmesysteme für Altgeräte sowie die Berücksichtigung von Materialeinsatz, Energieverbrauch und Produktlebensdauer in der Produktentwicklung. Ziel ist es, den Einsatz von Primärrohstoffen zu verringern und Materialien möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten.
SDG 13
Maßnahmen zum Klimaschutz
Ein Schwerpunkt der Produktentwicklung der Wilo Group liegt auf der Energieeffizienz von Pumpen und Pumpensystemen. Hocheffiziente Produkte und bedarfsgerechte Steuerungslösungen können den Stromverbrauch während der Nutzungsphase gegenüber weniger effizienten oder nicht bedarfsgerecht geregelten Systemen reduzieren. Die tatsächliche Energie- und Emissionsminderung hängt von der jeweiligen Anwendung, dem Ausgangssystem, der Betriebsweise und dem verwendeten Strommix ab.
SDG 17
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Die Wilo Group arbeitet in Netzwerken, Kooperationen und Projekten mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Gegenstand dieser Zusammenarbeit sind unter anderem der fachliche Austausch, die gemeinsame Entwicklung von Lösungsansätzen und die Umsetzung von Projekten mit Bezug zu Wasser, Energie und Klimaschutz.
Bild: Emily Ward
Freiwilliger Klimaschutzbeitrag
Im Rahmen der globalen Klimastrategie unterstützt Wilo ausgewählte Projekte im globalen Süden, die einen Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung leisten. Die Projekte stehen in Bezug zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, die Wilo als wesentliche Handlungsfelder identifiziert hat. Sie werden nach dem anerkannten Gold-Standard umgesetzt.
Safe Water Programme (Kenia)
Bild: Emily Ward
Das Safe Water Programme ermöglicht benachteiligten Schulen und Familien einen dauerhaften Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das Projekt unterstützt die Verbesserung der Wasserverfügbarkeit und trägt zu positiven sozialen und gesundheitlichen Entwicklungen in den beteiligten Gemeinden bei. Darüber hinaus kann der geringere Bedarf, Wasser abzukochen, den Verbrauch von Brennstoffen reduzieren und damit verbundene Kosten für Haushalte senken.
Das Projekt steht im Zusammenhang mit mehreren Sustainable Development Goals (SDGs), darunter die Ziele 1, 3, 6, 7, 8 und 13.
Wilo unterstützt das nach dem Gold-Standard zertifizierte Projekt seit 2023. Für das Berichtsjahr 2025 erfolgte die Unterstützung durch den Erwerb von CO₂-Zertifikaten aus dem Projekt in Kenia. Die den Zertifikaten zugeordnete, verifizierte Projektwirkung beträgt 8.315 Tonnen CO₂e.
Central Mozambique Safe Water Programme
Das Central Mozambique Safe Water Programme unterstützt den Zugang zu sicherem Trinkwasser für benachteiligte Bevölkerungsgruppen. Das Projekt kann dazu beitragen, die Wasserqualität und die hygienischen Bedingungen in den beteiligten Gemeinden zu verbessern. Darüber hinaus kann der geringere Bedarf, Wasser abzukochen, den Verbrauch von Brennstoffen reduzieren.
Das Projekt steht im Zusammenhang mit mehreren Sustainable Development Goals (SDGs), darunter die Ziele 3, 5, 6 und 13.
Wilo unterstützt das nach dem Gold-Standard zertifizierte Projekt als Teil seines Engagements für Wasser- und Klimathemen. Für das Berichtsjahr 2025 erfolgte die Unterstützung durch den Erwerb von CO₂-Zertifikaten aus dem Projekt in Mosambik. Die den erworbenen Zertifikaten zugeordnete, verifizierte Projektwirkung beträgt 119 Tonnen CO₂e.